Telekom hofft auf Bundesligavertrag mit Sky

Die Deutsche Telekom zeigt sich zuversichtlich, dass eine Kooperation mit Sky zur Übertragung der Bundesligaspiele bevorsteht. Der Bezahlsender hatte sich zuvor die Rechte dafür gesichert und damit das Bonner Unternehmen aus dem Wettbewerb geworfen. Darüber wie genau das Angebot aussehen wird, wollte sich Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme jedoch noch nicht äußern. Die zwei Unternehmen befänden sich in Verhandlungen.

Auch die Telekom steigerte um die Rechte mit und ging dabei nach van Damme “an die Grenzen des wirtschaftlich Machbaren”. Der Zuschlag ging jedoch an Sky. Die Telekom verlor dadurch auch die Übertragungsrechte für Internet und Smartphones, die sie davor noch hielt. Van Damme zeigte sich im Gespräch mit dem Tagesspiegel (Montagsausgabe) optimistisch. Er sei sicher, dass Sky „einen Teil des Geldes zurückverdienen möchte“. Auch der Vorstandsvorsitzende der Sky Deutschland AG Brian Sullivan äußerte sich positiv eine mögliche Zusammenarbeit betreffend.

Der finanziell unter Druck stehende Sender hatte mehr als 1,9 Milliarden Euro für die Rechte von 2013 bis 2017 gezahlt und viele Analysten sind gespannt, wie die hohen Ausgaben wieder ausgeglichen werden. Für die Telekom wie auch für Sky ist der Fußball ein wichtiger Programmteil, gilt er doch als Publikumsmagnet.

Das MDax-Unternehmen Sky, vormals unter dem Namen „Premiere“ bekannt, gehört seit 2008 zum Konzern „News Corp“ des britischen Medienmogul Rupert Murdoch. Der Sender schreibt schon seit längerem rote Zahlen. Profitabilität ist jedoch geboten. Ab 2013 kommen erhöhte Kosten für die Live-Übertragung der Bundesliga auf den Sender zu.